Asien Kambodscha

16. Oktober 2019 , von

Angkor Wat & Tonle Sap: Tipps und Empfehlungen für drei stressfreie Tage in Siem Reap

Die Tempel von Angkor sind das unumstrittene Highlight auf jeder Reise durch Kambodscha. Der bekannteste von ihnen, Angkor Wat, gilt als das größte Sakralgebäude der Welt. Eine Sehenswürdigkeit, die bei vielen Leuten zurecht ganz oben auf der Travel Bucket List steht. Kein Wunder also, dass sich täglich unzählige Touristen durch die Anlage schieben. Doch Angkor ist noch so viel mehr als sein weltbekanntes Wahrzeichen: Im „Angkor Archeological Park“ gibt es Dutzende von Tempelruinen, die allesamt sehr sehenswert sind. Und sie zeugen davon, dass Angkor als Hauptstadt des Khmer-Reichs vor ungefähr 1000 Jahren eine der größten und mächtigsten Metropolen des Planeten war.

Die Erkundung von Angkor war für mich eines meiner beeindruckendsten Reiseerlebnisse bisher. Die Ruinen sind wunderschön und haben für Indiana-Jones-Feeling bei mir gesorgt. Die unfassbare Masse an Tempeln lässt einen nur erahnen, wie atemberaubend die Stadt in ihrer Blüte gewesen sein muss. Kann bitte endlich mal jemand das Zeitreisen erfinden?

Ich habe mir insgesamt drei volle Tage Zeit genommen für die Erkundung von Angkor. Und genau das empfehle ich dir auch. Dann hast du genügend Zeit, um dir alles Wichtige in Ruhe anzusehen. Bei mir hat es am Ankunftstag sogar noch für einen Abstecher zum Tonle Sap, dem größten See Südostasiens, gereicht.

Der Ausgangspunkt für die Besichtigung von Angkor ist übrigens für alle Besucher gleich. Es ist die nahegelegene Stadt Siem Reap, die perfekt auf die Touristenmassen eingestellt ist. Wie du trotz des großen Andrangs auf Angkor eine stressfreie Zeit rund um Siem Reap erleben kannst, verrate ich dir in diesem Artikel.


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Tonle Sap: Menschenmassen und ein magischer Sonnenuntergang

Der „Angkor Archeological Park“ liegt ein paar Kilometer von Siem Reap entfernt. Das Gebiet ist extrem weitläufig und mehrere Quadratkilometer groß. Eine Erkundung zu Fuß macht deshalb keinen Sinn. Es gibt drei Möglichkeiten, Angkor zu erkunden: Mit dem TukTuk, per Roller oder auf dem Fahrrad! Ich habe mich für das TukTuk entschieden. In Siem Reap existiert ein riesiges Angebot, schon bei meiner Ankunft nachmittags am Flughafen warten unzählige TukTuks auf Kundschaft. Wir verabreden uns direkt für den nächsten Morgen mit dem jungen Mann, der uns auch zum Hotel gebracht hat. 25 Euro nimmt er pro Tag für Touren durch Angkor – ein fairer Preis. Verglichen mit deutschen Taxi-Preisen natürlich lächerlich günstig. Für die Kambodschaner aber ein ordentlicher Betrag.

Vorher will der TukTuk-Fahrer meinen Bruder und mich aber unbedingt noch am Ankunftsabend zum Sonnenuntergang an den Tonle-Sap-See, der für seine schwimmenden Dörfer bekannt ist, bringen. Wir lassen uns überreden und fahren durch wunderbare Reisfelder und kleine Dörfer ungefähr 30 Minuten bis an den Rand des Sees. Dort erreichen wir einen Bootsanleger und schnell wird klar: Das hier wird eine absolute Massenabfertigung. Riesige Mengen von größtenteils chinesischen Touristen lassen sich in knatternden Booten auf den See bringen. Die Tour ist mit ungefähr 20 Euro pro Person ziemlich teuer. Aber jetzt sind wir schon mal da und fahren deshalb zähneknirschend mit.

Touristenboote auf dem Tonle Sap
Schwimmendes Dorf auf dem Tonle Sap
Niclas und Marc am Tonle Sap

Über einen Zubringerfluss geht es in Richtung Tonle Sap, wir kommen an mehreren schwimmenden Häusern vorbei und können einen Blick auf das alltägliche Leben der Menschen erhaschen, die hier wohnen. Dann machen wir kurz Halt an einer Schule, die wir gegen eine kleine Spende besichtigen dürfen. Das Ganze ist sehr interessant, die Kinder leben und lernen hier in einfachsten Verhältnissen mitten auf dem Wasser – aber sie lernen! Trotzdem geht es mir wie so oft in ähnlichen Situationen: Ich fühle mich wie der wohlhabende westliche Voyeur, der sich den Alltag von armen Menschen am anderen Ende der Welt ansieht. Nicht mein Ding!

Schule am Tonle Sap
Kind in Karton auf dem Tonle Sap
Hausboot am Tonle Sap

Dann fahren wir hinaus auf den See. Dort gibt es eine Reihe schwimmender Restaurants mit Souvenirshops und Aussichtsplattformen auf dem Dach. Allesamt sind sie total überlaufen und die Menschen drängeln sich an den Geländern, um sich den perfekten Spot zum Sunset-Viewing zu erkämpfen. Das ist zwar ziemlich anstrengend, aber der Sonnenuntergang über dem riesigen See ist trotzdem toll. Nach einem kühlen Drink an Deck eines der Restaurants lassen wir uns etwas abseits des Geschehens bringen und genießen die Aussicht auf das Naturspektakel von unserem Boot aus. Glutrot verschwindet die Sonne hinter dem Horizont und taucht den See in ein magisches Licht. Wow!

Wunderschöner Sonnenuntergang am Tonle Sap
Menschenmassen am Tonle Sap
Tonle Sap Sonnenuntergang

Mein Stressfrei-Tipp zum Tonle Sap: Der größte See Südostasiens ist auf jeden Fall sehenswert und bietet einen wunderschönen Sonnenuntergang. Es gibt aber mit Sicherheit bessere Besuchsmöglichkeiten, als den von Siem Reap nächstgelegenen Anlegepunkt, den die TukTuk-Fahrer standardmäßig ansteuern. Der ist ehrlich gesagt eine ziemliche Abzocke. Der Stefan-Loose-Reiseführer empfiehlt zum Beispiel die südlicher gelegenen Dörfer Kampong Khleang und Kampong Phluk. Wenn du das deinem TukTuk-Fahrer auf dem Smartphone zeigst, bringt er dich bestimmt auch gerne dort hin.

Erster Tag: Small Circuit – Angkor Wat, Angkor Thom und Ta Prohm

Pünktlich um 8 Uhr am nächsten morgen geht es dann endlich los in Richtung Angkor. Doch bevor wir unser Tempelabenteuer starten können, bringt uns der Fahrer zunächst zum Ticket Center am Rande von Siem Reap. Ohne Eintrittskarten kommen wir schließlich nicht weit. Ein Tagesticket für den Angkor Archeological Park kostet (Stand September 2019) 37 US-Dollar. Wir entscheiden uns für das 3-Tages-Ticket. Es gilt für drei aufeinanderfolgende Tage und kostet 67 US-Dollar. Falls du dich wunderst: Es gibt zwar auch die lokale Währung, den kambodschanischen Riel, aber in der Praxis wird fast überall mit Dollars bezahlt.

Heute steht die so genannte kleine Runde („Small Circuit“) auf dem Programm. Diese Runde führt zu den bekanntesten Tempeln und ist der Klassiker eines Angkor-Besuchs. Wenn du nur einen Tag bleibst, wird diese Tour deine Wahl sein. TukTuk-Fahrer haben laminierte Karten dabei, auf denen die Rundtouren abgebildet sind.

So sehen die Karten der TukTuk-Fahrer aus. Der Small Circuit ist hier rot markiert. Quelle: https://inbrokenfootsteps.wordpress.com/2017/02/24/240217-mom-and-dad-love-angkor/

Diese Karten helfen ungemein bei einer möglichen Sprachbarriere: Einfach zeigen, wo man denn gerne hingefahren werden möchte! Unser Fahrer spricht glücklicherweise ein bisschen Englisch und wir können uns zwischendurch immer wieder mit ihm unterhalten. Er erklärt uns zum Beispiel, dass nur ausländische Besucher an den Zufahrten zum Archeological Park kontrolliert werden. Einheimische können das Straßennetz uneingeschränkt nutzen. Auf dem Gebiet des Parks befinden sich sogar einige bewohnte Dörfer.

Angkor Wat

Zum Small Circuit gehören die Anlagen Ta Prohm, Angkor Thom und natürlich Angkor Wat. Und letzterer, der berühmteste Tempel von Angkor, ist dann auch unser erstes Ziel. Angkor heißt bei den Khmer, dem Staatsvolk Kambodschas,  übrigens eigentlich nur „Stadt“ und hat sich im Laufe der Jahre zum übergeordneten Namen für das gesamte Gebiet entwickelt. Und Wat bedeutet „Tempel“. Angkor Wat heißt übersetzt also „Stadttempel“. Wie unglamurös, oder?

Die Rückseite von Angkor Wat

Das Bauwerk selbst ist dafür natürlich umso spektakulärer: Wir nähern uns Angkor Wat von der Rückseite. Und schon beim Überqueren des massiven Wassergrabens, der den Tempel umgibt und im Khmer-Glauben das „Urmeer“ symbolisieren soll, stellt sich Abenteuer-Feeling bei mir ein. Kurz dahinter kommen wir zu den äußeren Ruinen. Und dann stehe ich auf einmal direkt hinter den großen Türmen, die ich schon so oft in Filmen, auf Fotos und natürlich auch auf der kambodschanischen Flagge gesehen habe.

Religiöse Reliefs in Angkor Wat
Marc Möllmann in Angkor Wat
Innenansicht von Angkor Wat

Beim Durchschreiten der riesigen Anlage bin ich schwer beeindruckt. Es ist einfach monumental. Einziger Wermutstropfen: Der Himmel ist noch bewölkt, so dass ich leider keine Fotos von Angkor Wat bei Sonnenschein schießen kann. Trotzdem sprechen die Bilder für sich!

Frontansicht von Angkor Wat

Angkor Thom

Wir verlassen Angkor Wat durch den Vordereingang. Am Parkplatz kämpfen wir uns vorbei an unzähligen Souvenirständen zu unserem Fahrer, der bereits wartet. Er bringt uns zum nächsten Ziel der Route: Angkor Thom. Der Bauherr, König Jayavarman VII., ließ Angkor Thom im 13. Jahrhundert als neue Hauptstadt des Reiches von Angkor errichten. Deshalb handelt es sich um ein weitläufiges Gebiet mit verschiedenen Ruinen und einer großen Stadtmauer. Das architektonische Markenzeichen der Gebäude: Massive Gesichter aus Stein, die Türme und Mauern zieren.

Angkor Thom Eingangstor mit Gesichtern
Marc Möllmann in Angkor Thom
Angkor-Thom-Brücke-am-Eingang

Bereits an den mächtigen Stadttoren, die wir durchqueren, wird dieses besondere Merkmal sichtbar. Unser Fahrer lässt uns im Herzen von Angkor Thom raus, am berühmten Bayon-Tempel. Und auch hier sind sie allgegenwärtig: Riesige Gesichter, die mich gefühlt ständig beobachten. Sie erzeugen eine besondere Stimmung, fast ein bisschen unheimlich.

Bayon-Tempel in Angkor Thom
Relief im Bayon
Zentraler Turm im Bayon
Gesichter aus Stein im Bayon

Auch die weiteren Ruinen von Angkor Thom, hauptsächlich kleinere Tempel und Paläste, sind sehr sehenswert. Ungefähr drei Stunden laufen wir durch das Gebiet, inzwischen scheint auch endlich die Sonne. Wir finden sogar einige ruhige Plätze abseits des gut besuchten Bayon-Tempels, an denen wir die Ruinen fast für uns alleine haben.

Ruinen in Angkor Thom
Ruine in Angkor Thom

Ta Prohm

Auf dem Weg nach Ta Prohm, dem dritten Höhepunkt des Small Circuit, legen wir noch einen kurzen Halt am Tempel Ta Keo ein. Ebenfalls beeindruckend, aber sowas nimmt man hier in Angkor tatsächlich mal eben im Vorbeigehen mit.

Ta Prohm ist auch bekannt als „Tomb-Raider-Tempel“. Hier wurden Teile des Hollywood-Streifens mit Angelina Jolie gedreht. Wer den Film gesehen hat, kennt auch die Besonderheit von Ta Prohm. Viele Bereiche der Anlage sind von riesigen Baumwurzeln überwuchert und erzeugen dadurch tolle Eindrücke und Perspektiven – die Natur schlägt zurück.

Im Inneren von Ta Prohm
Wurzeln in Ta Prohm
Wildwachsender Baum in Ta Prohm

Die Ruhe, die wir in einigen Ecken von Angkor Thom gefunden haben, suchen wir hier jedoch vergeblich. Am späten Nachmittag schieben sich ganze Busladungen durch die Ruine. Selfiewütige Touristen in jedem Winkel des Tempels können wirklich anstrengend sein! Beeindruckend bleibt die Anlage aber trotzdem.

Wildwuchs in Ta Prohm

Mein Stressfrei-Tipp für den Small Circuit: Die meisten Busse und TukTuks klappern die Sehenswürdigkeiten in der von mir angegebenen Reihenfolge ab. Bitte deinen Fahrer einfach darum, die Reihenfolge umzukehren. Am Vormittag wird in Ta Prohm deutlich weniger los sein und du bekommst eine entspanntere Tempelbesichtigung.

Zweiter Tag: Auf dem Grand Circuit zu den äußeren Tempeln in Angkor

Neuer Morgen, neues Spiel: Heute fährt unser TukTuk-Fahrer, den wir inzwischen lieb gewonnen haben, die große Runde („Grand Circuit“) mit uns. Die Tour führt zu den äußeren Tempeln von Angkor. Die Ruinen sind zwar kleiner als Angkor Wat und Co., aber nicht weniger interessant. Und vor allem ist hier weniger los. Wir tuckern mit unserem Fahrer gemütlich über die Wege und halten an verschiedenen sehenswerten Orten – super entspannt!

Auf alle Tempel des Grand Circuit näher einzugehen, würde sicherlich den Rahmen sprengen. Deswegen hier meine Highlights der großen Runde:

Preah Khan: Der Tempel beeindruckt durch seine gut erhaltenen Reliefs mit religiösen Figuren und Motiven.

  • Eingangstor zu Preah Khan
  • Im inneren von Preah Khan
  • Baumwurzel in Preah Khan

Neak Pean: Eine kleine Tempelinsel im Nördlichen Baray, einem künstlich angelegten Staubecken. Zur Insel führt eine schmale Holzbrücke über den See. Auf der Insel selbst befinden sich vier Wasserbecken mit religiösen Statuen und einem Tempelturm in der Mitte.

  • Baray in Angkor
  • Baray in Angkor
  • Tempelinsel Neak Pean

Ta Som: Erinnert an Ta Prohm, ist aber kleiner und weniger besucht. Wer überwucherte Tempelruinen in Ruhe besichtigen und fotografieren möchte, ist hier genau richtig.

  • Wurzeln in Ta Som
  • Portal in Ta Som

Pre Rup: Dieser Tempel beeindruckt durch seine stufenförmige Architektur. Dadurch erinnert er ein wenig an lateinamerikanische Pyramiden. Von der obersten Stufe hast du einen fantastischen Blick auf die Tempel, Wälder und Reisfelder der Umgebung. In der Ferne sind sogar die Spitzen von Angkor Wat zu erkennen. Dadurch auch ein super Spot, um den Sonnenuntergang zu beobachten.

  • Außenansicht von Pre Rup
  • Ausblick von Pre Rup
  • Spitze von Pre Rup

Mein Stressfrei-Tipp zum Grand Circuit: Die weltbekannten Sehenswürdigkeiten der kleinen Runde sind natürlich Pflichtprogramm. Durch die entspannte und ruhige Atmosphäre in den unbekannteren Tempeln hat mir die große Runde allerdings besser gefallen. Der Stressfrei-Tipp ist deshalb also der Grand Circuit selbst – ein aufregendes Erlebnis!

Dritter Tag: Von Siem Reap nach Banteay Srei und Kbal Spean

Damit sich am dritten Tag keine Tempelmüdigkeit einstellt, machen wir eine Tour nach Banteay Srei. Dieser Tempel liegt weit draußen, ungefähr 30 Kilometer nördlich von Siem Reap. Und er unterscheidet sich von den anderen Tempeln des Angkor Archeological Park. Seine Alleinstellungsmerkmale sind die gut erhaltenen Ornamente und der rosa-rote Sandstein, aus dem der Tempel erbaut wurde. Unser Fahrer nimmt wegen der großen Entfernung einen kleinen Aufpreis. Absolut in Ordnung.

Die Fahrt ist sehr spannend. Wir kommen nämlich durch zahlreiche Dörfer. Viele Wellblechhütten und einfache Holzhäuser ziehen an uns vorbei. Immer wieder begegnen uns einheimische Bauern am Straßenrand mit ihrem Vieh. Außerdem kommen uns mehrfach winkende Schulkinder auf ihren Fahrrädern entgegen.

Schulkinder in Kambodscha

Der Tempel selbst ist gut besucht. Seine Schönheit hat sich herumgesprochen, auch einige größere Gruppen sind vor Ort. Das sollte dich allerdings nicht von einem Besuch abhalten. Durch die besondere Farbe und die wunderschönen Verzierungen unterscheidet Banteay Srei wirklich von den anderen Tempeln in Angkor und ist einen Besuch wert.

Portal von Banteay Srei
Im Inneren von Banteay Srei
Verziertes Tor in Banteay Srei
Marc Möllmann in Banteay Srei
Ornamente in Banteay Srei

Im Anschluss fahren wir schließlich noch ein paar Kilometer weiter. Es geht in den Urwald nach Kbal Spean. Hier bietet sich die Möglichkeit, eine kurze Wanderung durch den Dschungel zu unternehmen. Entlang eines kleinen Flusses geht es hinauf zu den „1000 Lingas“. Das sind Felsreliefs, die im Wasser liegen. Sie stellen hinduistische Motive wie die Schlange Naga oder die Gottheit Vishnu dar.

Mein Stressfrei-Tipp für Kbal Spean: Pack dir Badesachen ein. Im Dschungel gibt es einen schönen Wasserfall, unter dem du duschen und dir eine wohlverdiente Abkühlung gönnen kannst. Was könnte entspannter sein?

Alles in allem ein schöner Ausflug und ein perfekter Abschluss von drei unvergesslichen Tagen in Angkor.

Zurück in Siem Reap lassen wir unsere Angkor-Experience im Stadtkern in der „Pub Street“ ausklingen. Was für eine fantastische Zeit!


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2 Comments

  • Reply schwertiontour 20. Oktober 2019 at 23:33

    Einfach Wahnsinn, was die vor all den Jahren gebaut haben. Wunderschön und so sehenswert. Ich bezweifle, dass ich da jemals hinkomme, aber durch Deinen Bericht fühle ich mich richtig mitgenommen. Auch super Bilder. Vielen Dank für diesen tollen Beitrag!

    • Reply Marc 21. Oktober 2019 at 16:15

      Danke, lieber Schwerti! Ja, es ist wirklich beeindruckend, zu was Menschen damals schon in der Lage waren. Dafür warst du in Alaska – da komme ich vielleicht niemals hin :-).

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