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20. Januar 2019 , von

New York City: Die fünf besten Aussichtspunkte auf den Big Apple

Top Of The Rock

Von den vielen tollen Städten, die es auf der Erde gibt, ist New York immer noch etwas ganz Besonderes: Die Beeindruckendste. Die Verrückteste. Die Inspirierendste. Jeder sollte mindestens einmal im Leben in New York gewesen sein. Ich war bis jetzt sogar schon viermal im Big Apple. Dabei habe ich stets versucht, die Stadt aus verschiedenen Blickwinkeln zu erleben. Mal habe ich in Manhattan gewohnt, mal in Brooklyn. Mal habe ich mich auf die beliebtesten Sehenswürdigkeiten konzentriert, mal auf Food und Kultur und wiederum ein anderes Mal Geheimtipps gecheckt.

Bei einer Stadt wie New York ist es nicht ganz so einfach, die Frage zu beantworten: „Was soll ich den Leuten als Erstes erzählen?“ Was mich persönlich bei jedem Besuch besonders an New York flasht, ist die unglaubliche Skyline mit den vielen hohen Türmen. Egal wie oft ich nach New York fahre, ich werde das immer wieder fotografieren. Deshalb habe ich mich dazu entschieden, dir in unserem ersten Blogpost über den Big Apple meine fünf besten New York Aussichtspunkte zu zeigen.


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1. One World Trade Center

One World Trade Center, New York
Besser sieht man die Stadt von oben nirgendwo.

Es gibt viele „Pflichtaktivitäten“ beim ersten New York Trip. Ein Besuch des One World Trade Centers gehört auf jeden Fall dazu. Was die New Yorker aus der 9/11-Tragödie gemacht haben, ist beeindruckend. Am Ground Zero, dort wo einst die Twin Towers standen, ergänzt das neue One World Trade Center die Skyline perfekt und ist umgeben von weiteren beeindruckenden Bauten, wie dem 9/11 Memorial Museum oder der neuen U-Bahn Station, dem futuristisch anmutenden „Transportation Hub“. Möglichst viel solltest du dir davon anschauen. Was du machen musst, ist hochfahren!

In knapp 400 Metern Höhe findest du auf Etage 100 die höchste Aussichtsplattform der Stadt – und damit einen der besten New York Aussichtspunkte. Für den Standard-Ticketpreis von 34 Dollar (Stand: Januar 2019) kommst du nach Schlange stehen, Sicherheitscheck und beeindruckender Aufzugfahrt irgendwann auf Höhe der Aussichtsplattform an. Der Ausblick bleibt dir zunächst aber noch verwehrt. Vorher gibt es nämlich noch ein kleines Einführungsvideo über New York. Den entscheidenden Moment der Präsentation werde ich hier zwar nicht spoilern. Falls du doch neugierig bist, kannst du ihn dir jedoch gerne schon vorab bei Youtube anschauen.

Zwei Tipps von mir: Plane Zeit ein! Das Anstehen dauert trotz vorher gekaufter Tickets mit festgelegtem Timeslot gerne mal etwas länger. Der ganze Besuch kann zwei bis drei Stunden in Anspruch nehmen! Und: Suche dir einen Tag mit gutem Wetter aus. Das klingt logisch, aber der wahnsinnige Ausblick entfaltet sicham Besten, wenn du wirklich weit in Richtung der Stadtgrenzen gucken kannst. Ich habe beim letzten Mal einen Nebel-Tag erwischt und Glück gehabt, dass die WTC-Crew meine Tickets für den nächsten Tag als gültig erklärt hat. Da wartete dann perfekter Sonnenschein auf mich und New York City!

So kommst du hin: Das One World Trade Center findest du ganz im Süden von Manhattan. Du kommst dort über verschiedene Subway-Linien und Haltestellen hin. Du kannst an folgenden Stationen aussteigen und dann zu Fuß laufen: „WTC Cortlandt“, „Cortlandt Street“, „Fulton Street“, „Park Place Station“, „City Hall“. Für mögliche Kombinationen am gleichen Tag: Vom WTC ist es zu Fuß nicht mehr weit zur Wall Street und zum Ablegepunkt der Boote zur Freiheitsstatue im Battery Park.

2. Top Of The Rock

Top Of The Rock
Das Empire State Building perfekt in Szene gesetzt – nur hier oben!

Wenn du die gesamte Skyline sehen willst, inklusive aller ikonischen Gebäude,  dann musst du dieses Juwel der New York Aussichtspunkte besuchen – und nicht wie viele andere das Empire State Building. Der Grund: Nur vom Top Of The Rock kannst du ganz Manhattan – inklusive des Empire State Buldings – bestaunen und fotografieren.

Man kennt das Gebäude am „30 Rockefeller Plaza“ mit dem großen Weihnachtsbaum und der Eisfläche direkt davor zum Beispiel aus „Kevin – Allein in New York“ oder aus der TV-Serie „30 Rock“. Das Rockefeller Center ist zwar bei weitem nicht das höchste Gebäude in New York, aber es bietet den besten Blick über ganz Manhattan mit der perfekten Aussicht auf das Empire State Building. Und in die andere Richtung auf den Central Park.

Leider existiert nicht mehr die Möglichkeit, das „Top of The Rock“-Ticket mit einer Karte für das Museum of Modern Art (MoMa) gegenüber zu kombinieren. Somit zahlst du jetzt 36 Dollar (Stand: Januar 2019) für die Fahrt nach oben und den Ausblick. Wenn du zum ersten Mal nach New York fährst, empfehle ich dir daher eher einen der vielen New York Passes zu kaufen. Das spart beim klassischen Sightseeing auf jeden Fall Geld!

So kommst du hin: 30 Rockefeller Plaza liegt exakt zwischen zwei Subway-Haltestellen. Nimm die blaue Linie E oder die orangene Linie M bis „5 Av/53 Str“ oder alle anderen orangenen Linien bis „47-50 Str Rockefeller Center“. Von beiden Stationen sind es knapp fünf Minuten Fußweg.



3. Brooklyn Bridge Park

Skyline New York
Ein Schritt zurück und die Stadt wirkt noch größer.

Irgendwann ist den New Yorkern wahrscheinlich aufgefallen, dass es cool ist, so eine fantastische Skyline zu haben. Noch cooler ist diese, wenn man sie sich auch gut angucken kann. Und für den besten Ausblick auf die Wolkenkratzer von Lower Manhattan gibt es seit 2010 im Stadtteil Brooklyn den Brooklyn Bridge Park. Südlich von der Brooklyn Bridge gelegen, finden sich dort seit ein paar Jahren Grünflächen, Bänke, Ferngläser, Piers und andere Dinge, die es reizvoll machen, sich von hier die vielen hohen Türme der Stadt anzuschauen.

Meine Empfehlung liegt etwas versteckt. Die „Squibb Park Bridge“ führt vom eigentlichen Park weg über eine große Straße nach Brooklyn rein. Von diesem Spot finde ich den Ausblick noch beeindruckender. Gerade bei Dunkelheit siehst du nun die Brooklyn Bridge, das beeindruckende Financial Center auf der anderen Seite des Flusses und diese Brücke, die dir zu allem irgendwie den Weg ebnet.

Wenn du hier im Winter hinkommst, pack unbedingt dicke Klamotten ein. Es wird in New York nirgendwo kälter, als direkt am Fluss! Außerdem gehören deine beste Kamera und ein Stativ oder Selfiestick ins Gepäck. Im Brooklyn Bridge Park ist ein gutes Foto Pflicht, denn auch dieser Ort ist einer der besten New York Aussichtspunkte.

Mein Tipp: Nutze die Möglichkeit, wenn du schon mal auf der anderen Seite bist und erkunde Brooklyn! Der Spaziergang am Fluss entlang lohnt sich – wenn möglich sogar bis zum belebten Bedford Avenue im Brooklyner Hipsterviertel Williamsburg.

So kommst du hin: Die blauen Subway-Linien A und C halten an der „High Street“, von dort ist es nur ein kurzer Fußweg. Du kannst alternativ auch mit den roten Linien 2 und 3 bis zur „Clark Street“ fahren. Aber hier gibt es auch einmal eine Alternative zur Subway. Fähren halten direkt unter der Brooklyn Bridge am Pier 1 und bringen die Möglichkeit, New York mal anders zu durchqueren als mit der Bahn.

4. Roosevelt Island

Manchmal spielen sogar die Möwen mit 🙂

Wusstest du, das mitten in New York eine Seilbahn fährt? Ja! Die Bahn bringt dich nach Roosevelt Island, einer kleiner Insel zwischen Manhattan und Queens mitten im East River. Sie fährt praktisch parallel zur Queensboro Bridge. Und sie ist Teil des öffentlichen Nahverkehrs: Du kannst die Fahrt mit einer MetroCard genauso bezahlen wie jede Subway-Fahrt.

Und der Ausflug nach Roosevelt Island lohnt sich. Von hier hast du einen wunderbaren Blick auf die östliche Seite von Manhattan. Das UN Building siehst du gut von der Südspitze der Insel, die Upper East Side am Besten etwas weiter im Norden.

Du kommst nach Roosevelt Island mittlerweile auch mit der Subway, aber das ist nicht das gleiche Gefühl, wie mit der Seilbahn mitten durch New York zu schweben.

So kommst du hin: Abfahrt der Seilbahn ist in Manhattan an der Tramway Plaza zwischen der East 59th und East 60th Street. Mit der Subway nimmst du am Besten die gelben Linien N, R und W bis „Lexington Av/59th Str“. Auf Roosevelt Island kannst du dann in die orangene Linie F einsteigen, die dich zurück nach Manhattan bringt oder in die andere Richtung nach Queens.

5. Manhattan Bridge

Manhattan Bridge
Komplett für euch alleine habt ihr diesen Spot wohl selten.

Es gibt diese Fotos, die jeder kennt. Der Blick durch die Häuserwände Brooklyns auf die Manhattan Bridge zählt auf jeden Fall dazu. Jeden Tag sammeln sich an dieser Kreuzung zahlreiche Menschen um genau dieses Foto zu schießen, das sie alle schon so oft gesehen und bewundert haben. Deswegen ist auch genau diese Kreuzung in Brooklyn eines der „MUST-DOs“ meiner New York Aussichtspunkte.

Wenn du vor Ort bist, wird dir schnell klar werden, wieso das so ein cooler Spot ist. Du stehst zwischen diesen rötlichen Wänden und zentral in der Mitte führt die massive Manhattan Bridge hinüber in eben diesen Stadtteil. Genau zwischen den beiden Pfeilern der Brücke guckt in der Ferne das Empire State Building durch. Das ist wirklich einer dieser besonderen Ausblicke in New York.

Auch hier habe ich einen Winter-/Kälte-Tipp für dich: Dumbo, das Viertel in dem du dich befindest, ist voll mit tollen Cafés. Der nächste Starbucks ist von der Kreuzung nur einen Block weg. Aber du findest hier auch ganz viele kleine Restaurants, Breweries. Und eben individuelle Cafés, falls du nicht immer zur großen Kette rennen willst.

So kommst du hin: Die Kreuzung, die du suchst, ist Water Street/Washington Street in Dumbo. Die orangene Subway-Linie F bringt dich bis zur Station „York Street“. Nach einem kurzen Fußweg bist du schon da. Es bietet sich an den Blick auf die Manhattan Bridge mit einem Besuch im Brooklyn Bridge Park zu verbinden. In knapp einer Stunde hast du beides gesehen und einem tollen Vormittag oder Abend in Brooklyn steht nichts mehr im Wege.


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2 Comments

  • Reply Angelika 22. Januar 2020 at 12:27

    Wow! Dein Kurzbericht über die Highlights von New York gefällt mir! Ich war zwar erst einmal dort, aber ich kann Deinen Empfindungen zu dieser Stadt nur zustimmen! Schade, dass es 2017 Deine Tipps noch nicht gab! Die Seilbahn hab ich so leider verpasst. 😉
    Beste Grüße!

    • Reply Marc 27. Januar 2020 at 22:35

      Hi Angelika. Die Seilbahn ist wirklich schön, nochmal eine ganz andere Perspektive. Aber dann hast du ja einen Grund, irgendwann nochmal nach New York zu fahren. Danke für dein Feedback und liebe Grüße, Marc

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